Andreas Mehl

Depression

Depression ist eine häufig auftretende psychische Erkrankung.
20 – 25 % der Menschen entwickeln im Laufe ihres Lebens eine depressive Episode.

Um von einer depressiven Episode zu sprechen, müssen einige der folgenden Symptome mindestens 14 Tage durchgängig bestehen:

  • Anhaltende niedergedrückte Stimmung, die im Wesentlichen nicht durch die äußeren Umstände beeinflusst ist.
  • Aktivitäten, die normalerweise als angenehm erlebt werden, wecken kein Interesse mehr oder machen keinen Spaß.
  • Der Schwung, Aktivitäten anzugehen, ist reduziert oder die üblichen Aktivitäten führen deutlich schneller zu Erschöpfung.
  • Der Blick auf sich selbst und die eigenen Fähigkeiten ist verloren.
  • Es treten überzogene Selbstvorwürfe oder unangemessene Schuldgefühle auf.
  • Das Denken kreist wiederkehrend um den Tod.
  • Die Fähigkeit, sich zu konzentrieren oder alltägliche Entscheidungen zu treffen, wird als verschlechtert empfunden.
  • Es treten eine innere Unruhe, Getriebenheit oder eine Verlangsamung im Denken und Handeln auf.
  • Es treten Schlafstörungen auf, die sich in Form von Problemen beim Einschlafen oder Durchschlafen zeigen können. Weiterhin sind bei einer Depression ein morgendliches Früherwachen ohne wieder einschlafen zu können oder auch ein erhöhtes Schlafbedürfnis häufig.
  • Es können entweder Appetitverlust oder gesteigerter Appetit mit entsprechender Gewichtsveränderung auftreten.

Behandlung

In der kognitiv-verhaltenstherapeutischen Behandlung von Depressionen kommen kognitive, verhaltensaktivierende, kompetenzfördernde und problemlösende Methoden zum Einsatz.

Wir arbeiten gemeinsam daran, depressive Denk- und Verhaltensmuster zu erkennen und schrittweise zu verändern. Ziel ist es, wieder mehr Aktivität, Selbstwirksamkeit und Stabilität in Ihrem Alltag zu erreichen.